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HARTHOLZ VS. WEICHHOLZ - Wie unterscheiden sie sich?

HOLZ – ein essentieller aber wenig wertgeschätzter Rohstoff

Holz ist einer der meist benötigten nachwachsenden Rohstoffe auf der Welt. In allen möglichen Bereichen des Lebens kommt Holz zum Einsatz. Für uns Menschen ist Holz oder besser gesagt der Baum einer der wichtigsten Rohstoffe überhaupt. Unsere Wälder bieten einer Vielzahl von Organismen einen Lebensraum und versorgen uns mit frischer Luft. 

DER BAUM ALS LUFTREINIGER

Wie alle grünen pflanzen, nimmt auch der Baum Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf. Mithilfe von Licht wird das Kohlendioxid zu Zucker verarbeitet. Den Zucker benötigt der Baum als Energielieferant. Dieser Vorgang ist äußerst komplex und den meisten als Photosynthese bekannt. Als Nebenprodukt der Photosynthese gibt der Baum Sauerstoff frei welchen alle Lebewesen zum Atmen benötigen. 

DER BAUM ALS ROHSTOFFLIEFERANT

Holz ist aus der heutigen Industrie nicht wegzudenken. Vor allem im wohnlichen Bereich ist für die meisten Mensch Holz greifbar (Möbel, Bodenbeläge, Feuerholz für den Kamin etc.). Jeder hat in der ein oder anderen Form eine Verbindung zu Holz.

Und natürlich spielt Holz auch bei der Herstellung von Grillkohle eine große Rolle. Nein, nicht nur eine große Rolle, sondern die Größte. Denn ohne Holz, keine Holzkohle.

Welche Holzarten gibt’s es überhaupt und eignet sich jedes Holz für die Herstellung von Holzkohle? Diese Fragen möchte ich heute für euch beantworten.


HARTHOLZ VS. WEICHHOLZ

Hartholz ist dank seines großen Anteils an Fasern und einer sehr engen Gefäßstruktur sehr fest und schwer, also besonders hart. Diese Beschaffenheit wird vor allem durch langsames Wachstum gefördert. Bei den meisten Laubhölzern handelt es sich in der Regel um Hartholz, wie z.B. Buche, Esche und Eiche. Natürlich gibt es auch einige Laubbäume die als Weichholz gelten, wie z.B. Pappel, Linde, Weide.

Die Holzeigenschaften sind allerding nicht grundsätzlich einheitlich für eine Baumart zu sehen. Die Birke ist hier ein sehr interessantes Beispiel. In Mitteleuropa hat die Birke die besten Voraussetzungen für ein gutes Wachstum. Das Klima sorgt für einen schnellen Wachstum des Baumes. Dies wiederum ist für Härte des Holzes von Nachteil. Es gilt nämlich, desto langsamer der Baum wächst desto dichter (härter) ist seine Struktur. Aus diesem Grund zählt die Birke Mitteleuropa zu den Weichhölzern.

Wächst die Birke hingegen an einem eher ungeeigneten Standort z.B. mit moorigem Boden, in Hanglage oder dunkleren Lichtverhältnissen wird, das Wachstum um einiges verlangsamt und eine höhere Dichte entsteht. So zählt die Birke in Skandinavien z.B. zum als Hartholz.

Nadelhölzer gehören in der Regel der Gruppe der Weichhölzer an, da sie generell sehr rasch wachsen. Auf Grund der daraus resultierenden geringen Dichte gehören Tanne, Fichte, Kiefer usw. zum Weichholz


WIE WIRD DIE DICHTE VON HOLZ GEMESSEN?

Die Dichte von Holz wird als sogenannte Darrdichte bezeichnet. Liegt die gemessene Dichte des Holzes unter 0,55 g/cm3 (550 kg/m3) handelt es sich um Weichholz, über dem Wert von 0,55 g/cm3 (550 Kg/m3) spricht man von Hartholz. 


TROPENHOLZ – DIE ZERSTÖRUNG DER REGENWÄLDER

Wie der Name schon verrät kommt Tropenholz aus den tropischen und subtropischen Wäldern rings um den Äquatorgürtel wie z.B. Mittel- und Süd, Afrika und Asien.

Akazie, Bangkirai, Mahagoni, Wenge und Teak – jeder kennt sie. Diese Tropenhölzer zählen zu den beliebtesten Tropenhölzern in Deutschland, da sie die durch ihre oft dunklen Farben und speziellen Maserungen hervorstechen.

Vor allem in der Herstellung von Möbel und Terrassendielen kommen sie zum Einsatz. Die meisten Arten zählen zum Hartholz und bringen somit die besten Eigenschaften mit. Die besonders warme und feuchte Umgebung in der Tropenholz wächst, macht das Holz besonders widerstandsfähig und langlebig. Aber nicht nur diese positiven Eigenschaften machen Tropenholz so beliebt. Trotz langer Transportwege und hoher Ex- und Import kosten ist Tropenholz oftmals billiger als unsere heimischen Gehölze.

Das hat zum einen die sehr geringen Löhne der Arbeiter und zum anderen die nicht besonders nachhaltige Rodung der Regenwälder zum Grund.

Anders als bei uns, werden Tropenhölzer nicht extra für den Zweck der Rodung gepflanzt und an eine Aufforstung der Baumbestände ist in den betroffenen Ländern gar nicht erst zu denken. Dies führt leider zur Zerstörung großer Waldflächen und wichtiger Lebensräume für die Tierwelt. Bäume werden gerodet und der Rest der an Vegetation noch vorhanden ist wird einfach niedergebrannt, man kann es kaum anders beschreiben. Natürlich hat dieses Vorgehen immense folgen für das Klima. Unmengen an CO2 geraten so in die Atmosphäre und zerstören die Ozonschicht.

Vereinzelt findet man in den Regenwäldern Plantagen die zum Zweck der Rodung angepflanzt werden. Diese Plantagenbewirtschaftung ist aber um einiges Kostenintensiver, was sich natürlich auf den Preis des sonst so günstigen Tropenholzes auswirkt. Aus diesem Grund gibt es leider viel zu wenige dieser Plantagen.

Ein weiteres Problem hinsichtlich des Tropenholzes sind illegale Rodungen. Im Jahr 2013 hat die EU deshalb eine Sorgfaltspflicht für Holzimporteure auf den Weg gebracht um vor allem Holz aus illegalen Rodungen den gar aus zu machen. Trotzdem wird immer noch ein großer Teil des Tropenholzes illegal gefällt.

Wir sollten uns die Frage stellen, ist das wirklich notwendig? Jeder hat es in gewisser Weise selbst in der Hand. Zumindest sollten wir alle genau prüfen wo unser Holz herkommt und vor allem wie es gerodet wurde. Als Alternative bietet auch der Europäische Forst unglaublich tolle Gehölze.


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WELCHES HOLZ EIGNET SICH DENN JETZT FÜR HOLZKOHLE

Grundsätzlich eignen sich alle Harthölzer für Holzkohle. Jede Baumart bringt ihre eigene besondere Eigenschaft mit. Die einen verleihen ein Besonderes Aroma, die anderen zünden schnell, andere wiederum zünden langsamer erreicht dafür aber höhere Temperaturen. Eine Eigenschaft aber haben alle Harthölzer: Sie garantieren eine lange Brenndauer. Und das haben Sie der Dichte des Holzes zu verdanken.

Natürlich können auch Weichhölzer für die Kohleherstellung verwendet werden, wegen der geringen dicht würde die Kohle aber relativ schnell verbrennen und der Grill müsste dementsprechend häufiger befüllt werden.

Von der Verwendung von Nadelhölzern sollte man aber generell anstand nehmen.

Nadelhölzer enthalten viel mehr Harz als Laubhölzer. Das Harz ist bei Grillkohle nicht gerade von Vorteil. Denn Harz raucht extrem stark wenn es verbrennt und genau das wollen wir beim Grillen ja vermeiden.

Von Grillkohle mit Tropenholz sollten wir grundsätzlich die Finger lassen. Leider werden vereinzelt Produkte als „Tropenholz frei“ deklariert, was letztendlich nicht der Wahrheit entspricht. Die Stiftung Warentest hat in den vergangenen Jahren immer wieder solche Mogeleien aufgedeckt. Leider ist für den Endkunden oft nicht ersichtlich welches Holz in den Sack kommt. Daher sollte ihr beim Kauf von Grillkohle steht auf das FSC-Siegel achten.

Im Hinblick auf, dass Kaufverhalten jedes einzelnen sollte nicht der günstigste Preis im Vordergrund stehen, sondern Eigenschaften eines Produktes die das Schützen was absolut schützenswert ist: „Unsere Umwelt und unsere Gesundheit“.



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